LEGs – der Versuch von Fortschrittlichkeit

Wir haben November. Ein Grund, mal einen Blick auf die LEGs oder Lernentwicklungsgespräche zu werfen, die regelmäßig im November und April eines jeden Jahres statt finden. Ursprünglich fanden viele diese Gespräche gut und fortschrittlich, weil die Kinder mit einbezogen wurden. Meiner Erfahrung nach wird aber leider meistens nur über die Schwächen der Kinder gesprochen und aufgezeigt, was sie noch verbessern müssen, statt die Stärken zu stärken und mit deren Hilfe die Schwächen mitzuziehen. Auch fehlt den Lernvereinbarungen grundsätzlich die Konsequenz. Sowohl im Überprüfen der Maßnahmenumsetzung und Zielerreichung als auch in dem Falle, dass das Kind trotz Unterstützung seinen Teil der Vereinbarung nicht einhält. Das ist übrigens auch einer der Stolpersteine für Lehrer. Auch die schaffen es häufig nicht, ihren Teil dazu beizutragen, dass die Vereinbarungen funktionieren.

Im Coaching funktioniert das hingegen besser. Die Stärken der Kinder werden gesucht, bestärkt und genutzt um die weniger starken Bereiche zu stützen. Außerdem ist eine enge Begleitung in der Überprüfung der Umsetzung der erarbeiteten Maßnahmen und der Zielerreichung vorgesehen.

Interessant? Probiert es einfach mal aus. Gute Tipps findet Ihr dazu im Buch „Lernentwicklungsgespräche in der Grundschule: ein Praxisleitfaden. Anpassbare Kopiervorlagen in Word“ von Hanna Hardeland. Das Buch erscheint im Februar 2017.

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